Reiseverlauf

1. Tag: Abflug ab Frankfurt nach Keflavik

Nach der Ankunft in Keflavik führt uns unser Weg zunächst in die Hauptstadt Reykjavik. Dort schlagen wir unser Camp auf dem zentrumsnahen Campingplatz auf.

2. Tag: Reykjavik – Skogarfoss – Vik

Am Morgen begeben wir uns auf Stadtrundgang zu Fuß durch Reykjavik, einer erstaunlich lebhaften und sympathischen „Metropole“ des Nordens. Wir werden die wichtigsten Highlights der Stadt kennen lernen. Dann beginnt die große Fahrt: unsere erste Etappe führt uns zunächst durch reichhaltiges Kulturland. Danach erhalten wir die ersten Eindrücke von den hier herrschenden Mächten der Natur: die schwarze Gletscherzunge des Mydalsjökull lässt erahnen, wie Landschaften entstehen. Vorbei an den malerischen Wasserfällen des Seljalandsfoss und Skogarfoss fahren wir dann an die Südküste nach Vik, jedoch nicht ohne vorher ausgiebig die Landschaft um den berühmten Vogelfelsen von Dyrhòley mit seinen vielen Vogelarten zu erkunden.

3. Tag: Vik – Skaftafell

Morgens Aufbruch und Fahrt entlang der Südküste, vorbei an den Basaltformationen von Kirkjubaerklaustur und weiter durch die endlosen Sanderflächen des Vatnajökull-Gletschers, der uns in den nächsten Tagen ein ständiger Begleiter sein wird. Unser heutiges Ziel ist der Nationalpark von Skaftafell. 2 Zeltnächte am Skaftafell.

4. Tag: Tageswanderung im Skaftafell

Eine Ganztageswanderung (5-6 Stunden, je 600 Meter Auf- und Abstieg) führt uns durch eine erstaunlich üppige Vegetation hinauf auf die Bergrücken am Skaftafell, von wo wir bei gutem Wetter sensationelle Blicke auf die verschiedenen Gletscherzungen des Vatnajökull haben können. Den Kontrast zu den felsigen Bergkanten und dem satten Grün unten im Tal bilden die von Moränen durchzogenen Eismassen, die wie Straßenzüge ins Tal „fließen“. Geregeltes Ungeregeltes, geschaffen von der Natur, fasziniert unser Auge.

5. Tag: Skaftafell – Jökulsárlon – Höfn – Stafafell

Unsere Reise geht weiter entlang der Südflanke des Vatnajökull, hier erleben wir die sagenhafte Eisbergwelt am Jökulsàrlon, einem Gletschersee, dort haben wir die Gelegenheit, mit einem Amphibienfahrzeug durch diese unwirklich weiß, schwarz und himmelblau schimmernden Eis-Riesen hindurch zu fahren (fakultativ). Dann geht es weiter entlang der Südküste über die Kleinstadt Höfn nach Stafafell, einer ebenso romantischen wie idyllischen Naturoase im Schatten des großen Gletschers. Hier erwandern wir uns am Nachmittag die schönsten Orte.

6. Tag: Stafafell – Djupivogur – Egilsstadir – Hallormsstadur

Durch eine wilde und geschwungene Küstenlandschaft führt uns unsere Fahrt in den äußersten Osten der Insel. Bei Djupivogur haben wir Aussicht auf einige vorgelagerte Inseln. Unterwegs halten wir Ausschau nach weiteren zufälligen Entdeckungen, die es in Island ja reichlich am Wegesrand gibt. Über Egilsstadir kommen wir dann nach Hallormsstadur am See Lögurinn, wo wir am Nachmittag einen ausgiebigen Spaziergang im einzigen, als solchen auch bezeichnenswerten Wald unternehmen.

7. Tag: Halormsstadur – Myvatn

Wir durchqueren den Ostteil des auslaufenden Hochlandes, um zum sagenhaften See Myvatn zu gelangen. Hier verbringen wir 2 Tage damit, die unglaublichen Phänomene dieser vulkanisch höchst aktiven Zone zu bestaunen. Heute jedoch begnügen wir uns erst einmal damit, in Ruhe die Idylle dieser Seenlandschaft vom Zelt aus zu genießen. Oder einfach damit, die reiche Vogelwelt direkt am See zu beobachten. 2 Zeltnächte.

8. Tag: Myvatn – Rundfahrt – Kverfell Wanderung

Mit unserem Fahrzeug geht es zunächst einmal rund um den See mit seinen vielen bizarren Naturphänomenen: Die Explosionskrater des Westufers sowie das Lava-Labyrinth von Dimmuborgir. Von dort wandern wir auf den Aschenkrater Kverfell und machen noch einen Abstecher in die heißen Grotten (Gehzeit ca. 3 Std.).

9. Tag: Myvatn – Krafla – Dettifoss – Ásbyrgi

Heute lassen wir uns bezaubern durch die quirlige Vulkanwelt aus Solfataren und Fumarolen am Namnarskard-Feld sowie im Gebiet Krafla auf dem Weg zu unserem heutigen Etappenziel, dem steinernen Hufeisen des Odins in Àsbyrgi. Davor erleben wir jedoch noch den Dettifoss, dem mächtigsten Wasserfall Europas und – bei einer kleinen Wanderung – die skurrile Basaltwelt von Hljotaklettar. Unser Camp schlagen wir inmitten der Szenerie von Àsbyrgi auf und wer dann noch Lust hat, kommt mit auf den schmalen Felsrücken, der sich in dieser wundersamen Landschaft befindet (Gehzeit ca. 2 Stunden).

10. Tag: Ásbyrgi – Husavik – Godafoss – Akureyri

Die Umrundung der Halbinsel Tjörnes stellt den nördlichsten Punkt auf dieser Reise dar, von hier hat man den Blick auf die Insel Grimsey, die schon am Polarkreis liegt. In Husavik, einem malerisch am Fjord gelegenen Fischerstädtchen besuchen wir die alte Holzkirche und haben die Gelegenheit, auf Whalewatching-Tour zu gehen (fakultativ). Wir besuchen den Wasserfall Godafoss und weiter nach Akureyri. Die „Hauptstadt des Nordens“ ist eine nette Kleinstadt mit fantastischer Lage an einem der Nordfjorde. Abends können wir die Kneipen der Stadt besuchen.

11. Tag: Akureyri – Halbinsel Snaefellsnes – Stykkisholmur

Gen Westen reisen wir vorbei am Museumshof Glaumbaer und der Torfkirche Vidimyri. Eine längere Fahrtetappe führt uns auf die vielfältige Halbinsel Snaefellsnes, wo wir im schönsten Fischerdorf Islands, in Stykkisholmur für zwei Nächte unser Camp aufschlagen.

12. Tag: Halbinsel Snaefellsnes

Heute wandern wir im gleichnamigen Nationalpark durch die vulkanischen Kraterlandschaften (wetterabhängig, 3-5 Stunden), hier erschließt sich uns die wunderbare Welt des Jules Verne, denn hier begann seine legendäre „Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Traumhafte Sandstrände laden noch zu einem kleinen Spaziergang ein.

13. Tag: Snaefellsnes – Thingvellir – Gullfoss – Geysir

Unsere Fahrt geht heute zur Geburtsstätte des ersten europäischen „Parlaments“, in die Allmänner-Schlucht nach Thingvellir. Diese lädt uns zu einem Spaziergang zwischen den Kontinentalplatten Amerikas und Europas ein. Schließlich landen wir an einem der zweifellos bekanntesten Phänomene Islands: dem großen Geysir. Unser Camp liegt direkt am Geysir, wodurch wir noch spätabends den Spektakel für uns alleine haben werden.

14. Tag: Geysir – Reykjavik

Eine kurze Fahrt bringt uns zum sagenumwobenen Wasserfall Gullfoss, bevor wir wieder nach Reykjavik gelangen, wo wir noch einmal in die Kulturszene eintauchen können.

15. Tag: Rückflug Keflavik – Frankfurt

Heute geht es zurück nach Deutschland. (Rückflüge zu anderen Flughäfen starten teilweise spätabends, gehen über Nacht zum nächsten Morgen).

Allgemeine Hinweise

Insgesamt legen wir ca. 2500 km zurück, die einen gelungenen Eindruck von Island vermitteln. Wir nutzen Campingplätze mit manchmal guter, manchmal eher wenig Infrastruktur und schlafen in 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelten.

Das Gruppenzelt ermöglicht uns das gemeinsame Zubereiten von Frühstück und einfacher warmer Mahlzeiten am Abend. Ein Lunchpaket für den Mittagssnack entnehmen wir der Frühstückskiste. Islands Sommerwetter der letzten Jahre war auch geprägt von Schönwetterphasen (kurzfristig sogar bis 25 Grad) bei gelegentlichen Regenschauern, wobei es nachts durchaus bis zum Gefrierpunkt abkühlen kann. Natürlich lassen sich keine konkreten Aussagen machen, aber letztlich sind Islandreisende stets überrascht über das eher gute Wetter.

Änderungen vorbehalten!

Bitte beachten Sie, dass bei dieser Abenteuerreise der Programmverlauf je nach Wetterlage und sonstigen Ereignissen, auf die wir keinen Einfluss haben (z.B. Unpassierbarkeit der Straßen), variabel sein muss. Ebenso behalten wir uns ausdrücklich Änderungen der
Übernachtungsorte vor, da unser Reisekonzept geradezu darauf ausgerichtet ist, spontane und spannende Ideen dort umzusetzen, wo sie sich bieten. Änderungen geschehen jedoch immer im Interesse der Gruppe und des Reiseerlebnisses. Wir halten uns natürlich weitgehend an die grobe Ausschreibung (s.o.), so dass Sie sich grundsätzlich auf die vorgenommenen Besichtigungspunkte verlassen können.

Termine & Preise

08.07.2018 22.07.2018 2.495,00 EUR
22.07.2018 05.08.2018 2.495,00 EUR
05.08.2018 19.08.2018 2.495,00 EUR

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